Hundekrankenversicherung
Schütze deinen Hund vor hohen Tierarzt- und OP-Kosten – mit der Hundekrankenversicherung der DFV.
© South_agencySie planen Ihren Urlaub mit Hund? Das sollten Sie beachten:
Handelt es sich um den ersten gemeinsamen Urlaub mit Ihrem Hund sollten Sie kein allzu weit entferntes Ziel wählen. Eine relativ kurze Autofahrt ist zunächst optimal, um die Belastbarkeit und Stressresistenz des Vierbeiners während der Reise zu testen.
Fernreisen sind für Hunde in aller Regel eher ungeeignet. Eine längere Flugreise ist für die meisten Menschen schon anstrengend und bedeutet für Hunde mit empfindlichen Ohren und Nasen enormen Stress, vor allem, wenn sie den Flug im Frachtraum überstehen müssen. Ersparen Sie Ihrem Vierbeiner lieber die Qual, indem Sie ein näher gelegenes Reiseziel wählen, wie bspw. das Salzkammergut, die Kärntner Seenregion, Tiroler Berge oder auch die Steiermark in Österreich. Wenn’s ins Ausland gehen soll, bieten sich europäische Nachbarstaaten an.
Sollten Sie eine Fernreise antreten wollen, ist es möglicherweise besser Ihren Hund einem Hundesitter oder einem Hundehotel anzuvertrauen. Wenn Sie nicht auf Ihren treuen Begleiter verzichten wollen, sollte die Reise einen längeren Zeitraum umfassen, so dass er nicht mehrere Flüge innerhalb kürzester Zeit aushalten muss.
Wofür Sie sich auch entscheiden – Sie und Ihr treuer Begleiter sollten vor allen Risiken bestmöglich geschützt sein. Mit einer Hundekrankenversicherung springt auch für entstehende medizinische Kosten ein, wenn der Vierbeiner die Reise nicht gut verträgt. Der DFV-TierkrankenSchutz leistet bis zu 100 % Kostenerstattung bei Krankheit und OPs.
© EvaSchütze deinen Hund vor hohen Tierarzt- und OP-Kosten – mit der Hundekrankenversicherung der DFV.
Das hundefreundlichste Land der Welt ist die Schweiz. Nirgendwo sonst gibt es so viele Ferienunterkünfte, in denen Hunde erlaubt sind. Aber auch in Österreich freut man sich auf Vierbeiner: in Kärnten, im Salzkammergut, in der Steiermark oder in Tirol sind Hunde gern gesehene Feriengäste.
Hier die Top 10 der hundefreundlichsten Länder der Welt:
Reisen mit Hunden kann ein tolles Erlebnis sein, wenn man richtig plant und auf die Sicherheit und Regularien der verschiedenen Verkehrsmittel achtet. Hier haben wir einige Tipps für Sie zusammengefasst, die Sie bestens auf eine entspannte Anreise mit Ihrem Vierbeiner vorbereitet.
Am einfachsten lassen sich Hunde mit dem Auto in den Urlaub transportieren. So lässt sich jederzeit eine Pause einlegen und der Vierbeiner kann sich regelmäßig bewegen. Eine Kuscheldecke oder das Lieblingsspielzeug kann bei der Autofahrt beruhigend wirken.
Damit der Hund bei einem Unfall keine Verletzungen davonträgt oder zum Wurfgeschoss wird, sieht der Gesetzgeber in Österreich vor, dass er sicher untergebracht bzw. gesichert wird. Ein Hund gilt im Auto grundsätzlich als „Ladung“ und muss so gesichert sein, dass er weder verrutschen noch Insassen gefährden oder den Lenker ablenken kann.
Kleine Hunde können mit einem speziellen Sicherheitsgeschirr und Anschnallgurt auf dem Rücksitz gesichert werden. Alternativ kann ein Trenngitter oder -netz den Kofferraum vom Rest des Autos trennen. So kann sich der Hund im Kofferraum bewegen und nach Bedarf aufstehen. Eine Transportbox bietet die größte Sicherheit. Diese ist in unterschiedlichen Größen und Materialien erhältlich. Ist das Tier nicht ausreichend gesichert kann eine Verwaltungsstrafe fällig werden, insbesondere dann, wenn dadurch eine Gefährdung entsteht.
Wenn Sie den Urlaub mit Hund im Wohnmobil antreten, sind ähnliche Regeln zu beachten wie im Auto. Ist das Wohnmobil nur gemietet, sollte der Vermieter Hunde explizit erlauben. Es gibt Unternehmen, die sich speziell auf Mieter mit Hunden konzentrieren (bspw. Waumobil oder Vagabund Camper). Bei diesen ist bereits eine geeignete Transportlösung vorgesehen. Während der Fahrt sollte der Vierbeiner immer in der Box oder hinter dem Gitter untergebracht sein, anderenfalls droht eine Verwaltungsstrafe. Hundehalter sollten während der Fahrt viele Pausen einlegen und Spaziergänge machen.
Bei den ÖBB ürfen kleine und ungefährliche Tiere in einem geeigneten Transportbehälter in der Regel kostenlos mitfahren. Kann Ihr Hund nicht in einer Transportbox wie Handgepäck transportiert werden, braucht er ein eigenes Ticket. Dafür verrechnen die ÖBB 10 % des Vollpreises (Standardticket), mindestens aber 2 €. Ist der Hund größer und fährt ohne Transportbox, muss er zur Sicherheit der Fahrgäste an der Leine geführt werden und einen Maulkorb tragen. Ein weiterer Tipp für längere Bahnfahrten ist einen Platz zu reservieren, der genügend Raum für Sie und Ihre Fellnase bietet. Einige Züge haben spezielle Bereiche oder Abteile, die für Reisende mit Haustieren vorgesehen sind. Vermeiden Sie, wenn möglich auch, Stoßzeiten, um Stress für Ihren Hund und andere Fahrgäste zu minimieren. Des Weiteren sollten Sie auch andere Reisende respektieren. Nicht jeder ist ein Tierfreund und möchte von Ihrem kuscheligen Vierbeiner abgeschleckt werden.
Viele Hundehalter wollen auch bei Reisen in fernere Gebiete nicht auf Ihren vierbeinigen Freund verzichten. Soll der Partner mit der kalten Schnauze auch über den Wolken dabei sein, gibt es einiges zu beachten. Jede Fluggesellschaft hat andere Regeln. Zunächst sollte man sich als Hundehalter darüber informieren, ob die gewünschte Fluggesellschaft Hunde überhaupt transportiert. Das ist nicht immer selbstverständlich:
Grundsätzlich muss die Mitnahme eines Hundes bei jeder Fluggesellschaft, die vierbeinige Passagiere gestattet, rechtzeitig angemeldet werden. Bei den meisten Airlines muss die Anmeldung spätestens 48 Stunden vor Abflug erfolgen. Bestenfalls meldet man den Hund direkt an, wenn man selbst ein Ticket bucht.
Möchte man den Vierbeiner mit ins Handgepäck nehmen, muss er in einer speziellen Transportbox untergebracht werden. Diese muss groß genug sein, damit der Hund in seiner natürlichen Haltung liegen, stehen und sich umdrehen kann. Die Box muss unter den Vordersitz passen und darf während des Flugs nicht geöffnet werden.
Achtung: Auch, wenn der Sitz nebenan frei ist, darf die Box aus Sicherheitsgründen unter keinen Umständen dort abgestellt werden. Als Alternative zur Box gibt es spezielle Transporttaschen für Hunde, die flexibler sind und leichter unter den Sitz passen. Es gilt allerdings vorher zu überprüfen, ob der Transport in solchen Taschen von der Airline akzeptiert wird.
Hunde können ebenso wie der Mensch seekrank werden. Vor einer längeren Reise sollten Sie mit dem Hund zumindest kurze Fahrt testen, bevor die Kreuzfahrt gebucht wird. Auch wenn Hunde an Bord erlaubt sind, gilt es die jeweiligen Vorschriften zu beachten. Bei kurzen Fährverbindungen ist es zum Teil nicht gestattet, dass der Hund sich auf dem Schiff bewegt.
Insbesondere empfindlichen oder älteren Hunden kann ein Klimawechsel auf den Kreislauf schlagen. Aus diesem Grund sollte der Hund im Urlaub immer unter Beobachtung sein, Aktivitäten sollten nur langsam gesteigert und Stress weitestgehend vermieden werden.
Die Vierbeiner müssen bei zunehmender Hitze, ebenso wie Menschen, viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Frisches Wasser sollte also immer in Reichweite stehen. Auch ein schattiges Plätzchen zum Zurückziehen ist wichtig, denn gerade in südlichen Gebieten ist die Sonneneinstrahlung sehr stark und heizt auch den Untergrund (bspw. Platten oder Straßen) entsprechend auf. Dann besteht die Gefahr, dass Hunde sich die Pfoten verbrennen.
Vierbeiner mit dickem, langem oder dunklem Fell leiden naturgemäß eher unter der Hitze. Ein Kurzhaarschnitt oder das Ausdünnen der Wolle können Erleichterung verschaffen. Generell sollten jedoch besonders hitzeempfindliche Hunde nicht mit in warme Länder mitgenommen werden. Wenn es ein Urlaub am Strand sein soll, dann empfiehlt sich die Reise eher im Frühjahr oder Herbst. Ansonsten sind kühlende Decken, kühlende Halstücher oder auch kühlende Westen im Handel erhältlich.
Im Winterurlaub ist bei vielen kurzhaarigen Rassen wärmende und funktionale Hundebekleidung nötig. So läuft der Hund nicht Gefahr, eine Erkältung oder eine Magenschleimhautentzündung, die durch Verkühlung der inneren Organe entstehen kann, zu bekommen. Bei Schnee ist außerdem ein Pfotenschutz aus Neopren empfehlenswert, der die empfindlichen Ballen vor Streusalz schützt. Dieses reizt die Haut und kann zu blutigen Rissen führen.
Für Ihren Urlaub am Strand mit Hund müssen Sie nicht an ein weit entferntes Meer fahren. In Deutschland sind sowohl Nordsee als auch Ostsee für erholsame und entspannende Ferien mit Ihrem Vierbeiner besonders geeignet. Auf den weichen Stränden können Sie und Ihr treuer Begleiter sich im Sommer von den angenehmen Sonnenstrahlen wärmen lassen und gesunde Seeluft genießen. Die Ferienhäuser oder Ferienwohnungen dort sind in aller Regel hundefreundlich. Achten Sie beim Strandurlaub mit Hund auf genügend Trinkwasser und auf schattige Plätze für Ihren Vierbeiner.
Ein weiterer Klassiker unter den Strand-Urlaubszielen ist die westlichste und größte ostfriesische Insel Borkum. Hier bieten sich Urlaubern mit Hund endlos erscheinende Sandstrände sowie hundefreundliche Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Hotels, Pensionen sowie Campingplätz am Wasser.
Ein Hütten-Hundeurlaub bietet sich zu jeder Jahreszeit an. In Österreich oder auch in der Schweiz warten Bergpanorama sowie gemütliche Unterkünfte auf Hund und Herrchen. Bei den meisten Angeboten für den Hüttenurlaub dort sind Haustiere erlaubt. So sind tagtägliche Gebrauchsgegenstände wie ein Körbchen, Näpfe oder Leinen in einem Großteil der Unterkünfte bereits vorhanden. Im Sommer lässt es sich ausgiebig an der frischen Bergluft Wandern oder auch Bergsteigen. Im Winter kommen Skifahrer auf ihre Kosten, wobei die Mitnahme eines Tieres auf die Skipiste nicht empfehlenswert ist. Alternativ können Sie im Schnee aber auch Langlauf betreiben, Schlittschuh fahren oder Eisstock schießen.
Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Wellness-Hotels, die sich auf die Unterkunft von Herrl und Hund spezialisiert haben. Dabei wird auch dem Vierbeiner ein Erholungs-Programm geboten.
Alternativ besteht die Möglichkeit, den Wellnessurlaub mit Hund in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus zu verbringen. Hundehalter buchen täglich verschiedene Anwendungen bei lokalen Anbietern, während ihr Vierbeiner in der Wohnung bleibt oder auch Zeit mit dem Rest der Familie/Mitreisenden verbringen kann. So sind Sie zeitlich flexibel und können Ihren Hund dennoch mit in den Wellnessurlaub nehmen. Ausgiebige Spaziergänge in ruhiger Lage können das Programm komplettieren und tun sowohl Herrl als auch Hund gut.
Als Regionen in Österreich, in denen sich ein erholsamer Wellness- und Hundeurlaub besonders anbietet, gelten zum Beispiel Salzkammergut, Tirol, Kärnten (Seenregionen) oder die Steiermark (Thermen- und Hügelland).
Beim Planen eines Urlaubs mit Ihrem Hund ist die Auswahl der passenden Unterkunft entscheidend, um sowohl für Sie als auch für Ihren vierbeinigen Freund einen angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten. Hier sind zwei Optionen, die Sie in Betracht ziehen sollten:
Ferienhaus mit eingezäuntem Grundstück: Wenn Sie etwas mehr Privatsphäre bevorzugen, ist ein Ferienhaus eine ausgezeichnete Wahl. Achten Sie insbesondere darauf, dass das Grundstück eingezäunt ist, damit Ihr Hund sicher spielen und sich frei bewegen kann, ohne dass Sie sich Sorgen machen müssen. Diese Option bietet Ihnen und Ihrem Hund viel Freiraum und die Freiheit, den Urlaub in Ihrem eigenen Tempo zu genießen. Zudem erlauben viele Ferienhäuser Tiere, was sie zu einer praktischen Option für Tierhalter macht.
Hundehotels: Diese spezialisierten Unterkünfte sind perfekt auf die Bedürfnisse von Hunden und ihren Besitzern abgestimmt. Sie bieten oft zusätzliche Dienstleistungen wie Gassi-Geh-Service, hundefreundliche Zimmer und spezielle Spielbereiche. In Hundehotels steht das Wohl Ihres Haustieres im Vordergrund, und Sie können sicher sein, dass Ihr Hund hier herzlich willkommen ist und bestens betreut wird.
Vor allem im Urlaub kann das Tier stressbedingt auch mal zubeißen und einen anderen Hund oder gar einen Menschen verletzen. In der Folge kommt es zu einer Schmerzensgeldforderung. Sind Sie als Hundehalter gegen solche Fälle nicht mit einer Hundehaftpflichtversicherung geschützt, müssen Sie aus eigener Tasche einen oft vierstelligen Betrag zahlen.
Ebenso kann der Hund Gegenstände oder Einrichtung im Hotel oder in der Ferienwohnung verschmutzen oder zerstören. Auch für die Regulierung dieser Schäden springt die Hundehaftpflicht ein.
In manchen Ländern ist eine Hundehaftpflichtversicherung sogar Pflicht. Ohne diese Versicherung kann dem Hund die Einreise verwehrt werden.
Beim DFV-HundehaftpflichtSchutz können Sie bis zu fünf Hunde integrieren. Unsere Hundehalterhaftpflicht haftet auch im Ausland für Personen- und Sachschäden, die Sie oder Ihr Hund verursachen.
Wenn Sie mit Ihrem Vierbeiner die Welt erkunden möchten, ist eine Hundehaftpflichtversicherung das A und O. Sie schützt Sie vor finanziellen Folgen, falls Ihr Hund jemanden verletzt, einen Gegenstand beschädigt oder einen anderen Hund beißt. Gerade im Ausland, wo andere Regeln gelten, bietet sie Ihnen und Ihrem pelzigen Freund ein großes Sicherheitsnetz. Doch auch innerhalb Deutschlands sollten Sie nicht ohne diese Versicherung verreisen, da die Bundesländer unterschiedliche Bestimmungen haben können. Einige verlangen sogar gesetzlich eine solche Absicherung.
Es ist entscheidend, sich über potenzielle Hundekrankheiten im Ausland zu informieren, bevor Sie mit Vierbeiner verreisen. Verschiedene Länder verursachen unterschiedliche Risiken und Krankheiten, von denen einige in Ihrem eigenen Heimatland nicht vorkommen. Einige dieser Krankheiten könnten schwerwiegend oder sogar tödlich sein, wenn sie unbehandelt bleiben.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Pelzpfote gesund ist, indem Sie sie untersuchen und alle gesundheitlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrem Tierarzt vornehmen, bevor Sie mit Ihrem Hund verreisen. Bestimmte Länder haben Vorschriften in Bezug auf die Kontrolle einiger dieser Krankheiten, und einige können verlangen, dass Hunde spezielle Impfungen vorweisen oder Gesundheitszeugnisse einreichen, bevor sie ins Land gelassen werden - stellen Sie sicher, dass Ihr Haustier alle erforderlichen Papiere hat.
Einige der Leiden, vor denen Sie und Ihr Vierbeiner auf einer internationalen Reise in Acht nehmen sollten, sind die Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose, Dirofilariose (Herzwurm) und Lyme-Borreliose. Schützen Sie ihn auch vor Moskitos, Flöhen und Zecken, die gerne als Vektor für einige dieser Krankheiten dienen. Vor dem Urlaub können Sie mit Ihrem Tierarzt über präventive Maßnahmen sprechen, um während Ihrer Reise sicher zu sein.
Vor allem bei chronisch kranken Hunden sollten Sie immer eine ausreichende Menge der notwendigen Medikamente im Gepäck haben. Eine gut sortierte Reiseapotheke empfiehlt sich in jedem Fall, besonders wenn man bedenkt, dass in vielen Regionen (bspw. in Teilen Skandinaviens) der nächste Tierarzt stundenweit entfernt sein kann.
Wer sich für eine Reise ins Ausland entscheidet, sollte sich rechtzeitig über die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen des Landes informieren. Die Tollwutimpfung sowie der EU Heimtierausweis sind immer Pflicht. Die restlichen Regelungen unterscheiden sich auch innerhalb der EU-Staaten stark und beinhalten Aspekte wie Impfpflicht, Einreiseverbot für bestimmte Rassen, Maulkorbpflicht etc.
Es empfiehlt sich, mindestens ein halbes Jahr vor der geplanten Reise die aktuellen Gesetzgebungen zu recherchieren und den Tierarzt zu konsultieren.
Neben der Haftpflicht empfehlen wir auch den Abschluss einer Hundekrankenversicherung. Diese übernimmt Kosten für medizinische Behandlungen, falls Ihr Hund im Urlaub krank wird oder sich verletzt. So bleibt Ihr Urlaubsbudget unberührt, und Ihr Hund erhält die beste mögliche Versorgung.
Mit einer Hundehaftpflicht- und einer Hundekrankenversicherung können Sie und Ihr Hund sorglos in den Urlaub starten. Informieren Sie sich rechtzeitig über die Einreisebestimmungen und erforderlichen Impfungen, damit Sie auf der sicheren Seite sind. So vorbereitet, steht einem unvergesslichen Urlaub mit Ihrem vierbeinigen Freund nichts im Weg!
© EvaIhre Vorteile mit dem DFV-Tierkrankenschutz
Bei Reisen innerhalb der EU muss für jeden Hund grundsätzlich ein Heimtierausweis mitgeführt werden.
Der Vierbeiner muss mittels Tätowierung oder Mikrochip identifizierbar und die Kennzeichnungs-Nummer im Pass eingetragen sein.
Im Heimtierausweis muss außerdem dokumentiert sein, dass das Tier über eine gültige Tollwut-Impfung verfügt. Da die erste Impfung gegen Tollwut ab einem Alter von 12 Wochen durchgeführt werden darf und es danach weitere 21 Tage bis zur Ausbildung des Impfschutzes dauert, können Welpen erst ab einem Alter von 15 Wochen innerhalb der EU reisen.
In Irland, Malta, Finnland und dem Vereinigten Königreich gelten zudem striktere Regeln zu antiparasitären Behandlungen und insbesondere zur Echinokokkenbehandlung (Bandwürmer).
Länderspezifische Einreisebestimmungen für Hunde innerhalb der EU sind auf der Website der Tierärztekammer Hamburg einzusehen.
Bei Reisen in ein Nicht-EU-Land sollten sich Hundehalter vor der Abreise unbedingt über die Wiedereinreisebedingungen informieren.
Wer aus bestimmten Ländern wieder zurück in die EU einreisen will, muss bei der Rückkehr einen Antikörpernachweis für Tollwut erbringen. Das gilt vor allem für Länder, die einen anderen Tollwutstatus haben als das Heimatland in der EU. Zu diesen Ländern gehören beispielsweise Albanien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Türkei, Thailand und Südafrika. Zieht man als Urlauber mit tierischer Begleitung dort eine Reise in Erwägung, muss man bereits vor der Abreise daran denken, einen Tollwutantikörpertest beim Vierbeiner durchführen zu lassen. Dieser sollte 30 Tage nach der Tollwutimpfung erfolgen.
In vielen Nicht-EU-Ländern ist dieser Antikörpernachweis für Tollwut nicht notwendig. So z. B. in Bosnien-Herzegowina, Weißrussland, Russische Föderation, Australien, Neuseeland, USA, Kanada, Mazedonien, Hongkong oder Singapur.
Die Schweiz sowie Liechtenstein haben die EU-Regeln übernommen, so dass Mikrochip, Tollwutimpfung und EU-Heimtierausweis für eine Reise mit Hund genügen.
Vor dem Urlaubsstart in ein Nicht-EU-Land sollte man sich in jedem Fall über länderspezifische Besonderheiten informieren.
Konkrete Einreisebestimmungen für das Urlaubsziel können bei der Botschaft des jeweiligen Landes erfragt werden. Darunter können auch Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie fallen.
Denken Sie außerdem daran, nicht nur die Einreisebestimmungen des Ziels zu checken, sondern auch die Regelungen der jeweiligen Durchreise-Länder. Das gilt für alle Fortbewegungsmittel – sei es mit dem Auto, der Bahn, dem Schiff oder dem Flugzeug.
Sind alle wichtigen Hundeversicherungen abgeschlossen sowie die notwendigen medizinischen Maßnahmen sichergestellt, können Sie sich (neben dem eigenen Koffer) dem Packen des Hundekoffers widmen. Das gehört unbedingt in das Reisegepäck Ihrer Fellnase:
Vor allem in heißen Gebieten und bei hoher Aktivität, ist beim Vierbeiner darauf zu achten, dass er ausreichend trinkt. Was für uns gilt, gilt im Falle des Wassers auch für unsere treuen Begleiter: Auf Leitungswasser sollte man im Ausland verzichten! Dieses ist oft mit Bakterien und Erregern belastet, die Magen-Darm-Infektionen auslösen können. Geben Sie Ihrem Hund auf Reisen und im Urlaub also am besten ausschließlich Trinkwasser.
Auch beim Hundefutter sollten Hundehalter keinen unnötigen Risiken eingehen. Experten raten dazu, im Urlaub gewohntes Futter zu geben - möglichst im eigenen Hundenapf, der von Zuhause bekannt ist. Ebenso wie für den menschlichen Urlauber stellt der Aufenthalt im Ausland auch für den Vierbeiner eine Ausnahmesituation dar. Das bedeutet Aufregung. Eine Futterumstellung kann diesen Zustand verschlimmern. Aus diesem Grund sollten Futter, Snacks sowie Näpfe von Zuhause mitgebracht werden. Hundehalter, die dieses Reisegepäck dennoch nicht mitnehmen wollen, sollten bei der Fütterung im Urlaub jedoch in jedem Fall auf rohes Fleisch verzichten. Hierbei besteht ein Infektionsrisiko.
Kann das Futter aufgrund der Reisedauer oder Gepäckbegrenzung nicht transportiert werden, besteht eine Alternative darin, das Hundefutter vorab per Post an die Urlaubsadresse zu schicken. Wer die Nahrung dennoch erst vor Ort sicherstellen will und Spezialnahrung für den Begleiter benötigt, kann bei einem Händler im Urlaubsort anrufen und sich so vorab erkundigen.
Es ist die entscheidende Frage, die alle Tierbesitzer bewegt: Wo bringe ich mein Haustier gut unter, wenn ich verreise? Die beste Versorgung ist natürlich in einer gewohnten Umgebung durch vertraute Bekannte. Trotz aller Obhut, kann immer etwas passieren. Wer ein Tier für einen bestimmten Zeitraum pflegt, vereinbart stillschweigend einen "Verwahrungsvertrag" mit dem Tierhalter. Laut BGB haftet demnach der "Tiersitter" für Schäden, die das Tier in der Verwahrungszeit anrichtet. Achten Sie deshalb darauf, dass in Ihrer Hundehalterhaftpflichtversicherung der beauftragte Hundehüter mitversichert ist. Sollten Sie noch keine Hundehalterhaftpflichtversicherung besitzen, so ist dies ein guter Zeitpunkt, um endlich eine abzuschließen. Im Schadensfall haften Sie als Hundehalter unbegrenzt für Ihren Hund. Eine Hundehaftpflichtversicherung übernimmt auch hohe Schadenersatzforderungen und schützt Sie vor hohen Kosten.
Eine weitere Variante zur Unterbringung des Tieres während der Urlaubsreise ist eine Tierpension. Vergleichen Sie, lesen Sie Online-Bewertungen und schauen Sie sich in Frage kommende Tierpensionen vorher genau an. Bei Hunden z. B. müssen Sie mit täglichen Kosten von 15 bis 35 Euro rechnen. Meistens verlangen die Tierpensionen verschiedene Impfungen und einen Versicherungsschutz bei Hunden. Es gibt auch spezialisierte Tierpensionen für Katzen oder andere Kleintiere.
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