Augenerkrankungen frühzeitig absichern: Hundekrankenversicherung prüfen
Ihre Vorteile mit dem DFV-Tierkrankenschutz
© AdobeStockHaben Sie den Verdacht auf Grauen Star bei Ihrem Hund, sollten Sie schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen. Ein erstes Anzeichen ist eine leichte Trübung der Linse. Schreitet die Erkrankung fort, sieht der Hund immer schlechter. Je früher der Tierarzt Ihren Hund behandelt, desto besser sind auch seine Chancen, weiterhin sehen zu können.
Erkrankungen wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) können beim Hund ebenfalls zu Grauem Star führen. Zeigt der Hund Symptome, wie übermäßiges Trinken und häufiges Urinieren, sollten Sie ihn von einem Tierarzt untersuchen zu lassen.
Grauer Star (Katarakt) beim Hund ist eine krankhafte Veränderung der Augenlinse des Hundes. Die Linse trübt sich nach und nach. Das Licht bzw. die Information können nicht mehr auf der Netzhaut abgebildet werden und das Auge des Hundes erscheint dadurch zunehmend grau. In der Folge kann der Hund schlechter sehen oder auch ganz erblinden. Die Erkrankung kann angeboren sein oder auch erst mit zunehmendem Alter entstehen.
Grauer Star beim Hund kann verschiedene Ursachen haben. Die Erkrankung kann genetisch bedingt sein (hereditäre Katarakt). So sind einige Hunderassen gehäuft von Grauem Star betroffen. Besonders häufig erkranken Rassen wie der Labrador Retriever, Golden Retriever, Husky, Schnauzer und Afghane. Die Trübung der Augen kann aber auch als Folge einer Erkrankung (sekundärer Grauer Star) wie Diabetes mellitus auftreten. Auch können Entzündungen, Stoffwechselstörungen und Verletzungen des Auges den Grauen Star beim Hund verursachen. Ebenso ist das Auftreten der Erkrankung altersbedingt (primärer Grauer Star) möglich.
Das wichtigste Symptom bei Grauem Star ist die Trübung der Augenlinse beim Hund. Dies ist vor allem im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung gut zu erkennen und zeigt sich durch farbliche Veränderungen der Linse. Die Linse erscheint dann zunehmend bläulich-weiß verfärbt. Im Anfangsstadium kommt es häufig zu verändertem Verhalten und Orientierungsschwierigkeiten bei Hunden mit Grauer Star. Betroffene Hunde sehen im Dunklen oder bei schlechten Lichtverhältnissen weniger und stoßen sich an Gegenständen.
Eine Trübung der Linse beim Hund kann der Tierarzt mit bloßem Auge erkennen. Um zu entscheiden, ob es sich um eine krankhafte Veränderung und damit um Grauen Star oder, ob es sich um eine harmlose, altersbedingte Veränderung der Linse handelt, untersucht der Tierarzt das Auge mit einer Spaltlampe (ophthalmologische Untersuchung).
Sollte die Diagnose Grauer Star lauten, wird der Tierarzt in einem nächsten Schritt die Ursache klären. Er sucht also nach Hinweisen auf andere Erkrankungen, die zum Grauen Star führen können, und diagnostiziert diese mittels einer Blutuntersuchung.
Der Graue Star gehört zu den häufigsten Ursachen für Erblinden beim Hund. Heilung kann letztendlich nur eine Operation bringen. Diese sollte so früh wie möglich von einem spezialisierten Tierarzt durchgeführt werden. Das erkrankte Auge sollte auf keinen Fall unbehandelt bleiben, denn sonst kann der Graue Star äußerst schmerzhaft für den Hund werden.
Mit Medikamenten kann Grauer Star beim Hund nicht wirkungsvoll behandelt werden. Um die Sehkraft des Auges wiederherzustellen, muss eine Operation erfolgen. Allerdings ist nicht jeder graue Star operabel. Der Augenspezialist muss den betroffenen Hund genau untersuchen und so entscheiden, ob eine Operation an der Linse möglich und sinnvoll ist. Ist beispielsweise die Netzhaut geschädigt, wäre eine Operation sinnlos, da das Sehvermögen dadurch nicht mehr verbessert werden könnte.
Spricht nichts gegen eine Operation, erhält der betroffene Hund zunächst eine Vollnarkose. Der Tierarzt setzt dann einen kleinen Schnitt am Auge an, zertrümmert die trübe Linse und saugt diese ab. Danach setzt er eine künstliche Linse im Auge des Hundes ein, die ihm das bessere Sehen wieder ermöglicht. Nach der Operation ist eine Behandlung mit Tabletten, Augensalben und -tropfen notwendig, die Tierhalter dann selbst Zuhause durchführen können. Zudem sind regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt für eine erfolgreiche Therapie unerlässlich.
Es gibt keine Hausmittel, die den Grauen Star beim Hund linden oder heilen können. Die einzige Möglichkeit besteht in der Operation, bei der die betroffene Linse durch eine künstliche Linse ausgetauscht wird. Es gibt Vorsichtsmaßnahmen, die getroffen werden können, um die Augenlinsen des Vierbeiners zu schützen:
Es gibt keine homöopathischen Mittel, mit denen sich der Graue Star beim Hund erfolgreich behandeln lässt. Homöopathie kann höchstens unmittelbar vor und nach der Operation unterstützend zur konventionellen Therapie angewandt werden. Welche Mittel sich hierzu empfehlen, kann alleine der behandelnde Tierarzt entscheiden.
Um Grauen Star behandeln zu können, ist eine, in der Regel sehr aufwendige, Behandlung notwendig – und entsprechend kostenintensiv. Besonders dann, wenn eine Operation erforderlich ist, können die Ausgaben rasch ansteigen. Ist nur ein Auge betroffen, muss man mit rund 2.000 Euro rechnen. Bei einem Eingriff an beiden Augen steigen die Kosten auf etwa 4.000 Euro. Hinzu kommen in den meisten Fällen Folgekosten für Medikamente, insbesondere Augentropfen, sowie regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Tierarzt im Rahmen der Nachsorge.
In Österreich gibt es keine einheitliche Gebührenordnung für Tierärzte. Stattdessen veröffentlicht die Österreichische Tierärztekammer einen kalkulatorischen Stundensatz als Richtwert. Dieser beträgt seit 24. November 2025 172,00 € netto pro Stunde. Die tatsächlichen Kosten variieren je nach Praxis oder Spital, Aufwand und Behandlungsumfang.
Unsere Hundeversicherung DFV-TierkrankenSchutz bietet Ihnen alle Leistungen für veterinärmedizinisch notwendige Heilbehandlungen bei Krankheit oder Operation Ihres Hundes. Eingeschlossen sind die ambulante und stationäre Behandlung sowie Kosten für Medikamente und Verbandsmaterialien. Die Tarife unserer Hundeversicherung erstatten Ihnen auch die Kosten einer Notfallversorgung, sogar bis zum Höchstsatz der Honorarordnung für Tierärzte. Die tierärztliche Ordination bzw. das Tierspital können Sie bei allen Tarif-Varianten selbst wählen.
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Da Grauer Star altersbedingt und erblich bedingt auftritt, gibt es kaum vorbeugende Maßnahmen. Eine Möglichkeit besteht darin, das Risiko an Diabetes mellitus zu erkranken, so gering wie möglich zu halten. Dieser Erkrankung lässt sich durch gesunde Ernährung und genügend Bewegung vorbeugen.
Die Erkrankung schreitet langsam fort. Das kann sich über mehrere Monate und Jahre hinziehen. Altersbedingter Grauer Star tritt meistens bei Hunden auf, die älter als sieben Jahre alt sind.
Ansonsten kann die Krankheit für den Vierbeiner äußerst schmerzhaft werden. Das erkrankte Auge sollte auf keinen Fall unbehandelt bleiben.
Mit fortschreitender Erkrankung sieht der Hund immer weniger und kann schlimmstenfalls erblinden.
Nach der OP müssen die meisten Patienten noch längere Zeit mit Augentropfen behandelt werden und zur Nachsorge zum Tierarzt. Das ist wiederum mit Kosten verbunden.
Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Tiergesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Tiermediziner zu konsultieren.
Unsere Inhalte werden auf Basis aktueller, wissenschaftlicher Studien verfasst, von einem Team aus tiermedizinischen Fachpersonal und Redakteuren erstellt, dauerhaft geprüft und optimiert.
Dieser Ratgeberartikel wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt und von Fachexperten geprüft sowie überarbeitet. Eine detaillierte Beschreibung, wie wir KI im Unternehmen einsetzen, finden Sie in unseren KI-Prinzipien.
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