Gut abgesichert im Ernstfall: Schützen Sie Ihre Französische Bulldogge
Ihre Vorteile mit dem DFV-Tierkrankenschutz

Französische Bulldoggen sind Verwandte der Englischen Bulldogge und haben ihren Ursprung in England, wo sie als Bullenbeißer, Hetzhunde und in Hundekämpfen eingesetzt wurden. Im 19. Jahrhundert wurden Hundekämpfe in England zum Glück verboten und die süßen Kurzschnäuzer kamen als Arbeitsgehilfen nach Frankreich. Dort tappten sie auf der Karriereleiter nach oben und wurden von Rattenfängern zu den Schoßhündchen des Adels. Die kleineren Bulldoggen mit aufrechten Ohren waren hierbei besonders beliebt und wurden vermehrt weitergezüchtet. Durch Kreuzungen mit Rassen wie dem Mops und dem Boston Terrier war unser Modehund die Französische Bulldogge geschaffen. Sogar der Englische König Eduard VII legte sich einen knuffigen Frenchie zu und der Hype um die Rasse hält bis heute an.
Eine Französische Bulldogge hat ein unverkennbares Aussehen. Mit ihrem kleinen bis mittelgroßen stämmigen Körperbau und der kurzen Nase lädt sie zum Kuscheln ein und den großen, runden Kulleraugen kann man keinen Wunsch abschlagen. Jedoch sollten Sie beachten, dass diese Rasse sehr häufig unter dem Brachycephales Syndrom leidet und das süße Nässchen auch viele gesundheitliche Probleme wie Atemnot mit sich bringen kann. Aufgrund der Anatomie des verkürzten Schädels, Nase und Kieferknochen gilt die Französische Bulldogge als Qualzucht.Die Öhrchen des Frenchies sind aufrecht und spitz und der Schweif in der Regel kurz und dicker. Wie es sich für einen adeligen Begleiter gehört, ist das kurze Fell glänzend, bestens gestylt und ist meistens schwarz, weiß oder beige oder eine Mischung der drei Farben. Das auffällig knuffige Aussehen der French Bulldog macht sie zur absoluten Lieblingsrasse vieler Menschen.
Auch wenn die kleine Bulldogge den typischen Drei-Tage-Regenwetter-Blick draufhat, ist sie eine sehr fröhliche und verspielte Rasse, die keine hohen Ansprüche hat. Herrl oder Frauerl muss also nicht den roten Teppich ausrollen und den Hofnarren spielen. Frenchies passen sich leicht an und haben einen sehr starken Bezug zu Ihrem Lieblingsmenschen. Deshalb wollen Sie am liebsten 24/7 Zeit mit ihrem Besitzer verbringen und ihrer Lieblingsdisziplin Schmusen und Schlafen nachgehen. Außerdem ist es sehr angenehm für den Besitzer, da Frenchies nicht unnötig bellen und generell eher leise Begleiter sind. Außer sie wittern Gefahr! Dann ist der Beschützerinstinkt des kleinen Rackers geweckt und er will sein Rudel beschützen. Aber keine Sorge – Französische Bulldoggen sind nicht aggressiv und lassen sich sehr gut im Zaum halten. Das ist auch für den Umgang mit Kindern von großer Bedeutung. Sie liebt Kinder und ist auch bei fremden Menschen sehr zugänglich.
Die Hundeerziehung eines Französischen Bulldoggen Welpen ist nicht sehr anspruchsvoll. Zeigen Sie ihm bei Fehlverhalten Konsequenzen auf, wird er nicht nachtragend sein.
Fallen Sie nicht auf das zuckersüße Knautschgesicht rein, wenn der kleine Frenchie Sie für Leckerlis um die Finger wickeln will. Mit folgenden Tipps meistern Sie die Erziehung Ihrer Französischen Bulldogge im Handumdrehen:
Damit Ihre Französische Bulldogge weiterhin so süß und schön bleibt, sollten Sie einiges hinsichtlich der Pflege des kleinen Schnauzers beachten:
Aufgrund ihres massigen Körperbaus und der kurzen Schnauze sind Bulldoggen nicht für Tour de France Touren mit dem Fahrrad oder lange und anstrengende Joggingrunden geeignet. Sie kommen schnell außer Puste und bevorzugen eher gediegene Spaziergänge. Jedoch besitzen sie trotzdem ein aufgewecktes Wesen und sind äußerst spielfreudig. Suchspiele, Tricks oder Kommandos erlernen, lasten den kleinen Frenchie optimal aus und machen ihn hundemüde und zufrieden. Wichtig ist es, immer darauf zu achten, dass Ihre französische Bulldogge sich nicht zu überanstrengt. Menschen, die gerne Sport mit Hunden treiben möchten, sollten eher auf aktivere und sportlichere Rassen zurückgreifen.
Die Französische Bulldogge neigt aufgrund der Anatomie und des Wesens leicht zu Übergewicht. Je nach Größe soll die Fellnase circa 8 bis 14 kg auf die Waage bringen. Da nicht Sport, sondern Faulenzen ganz oben auf der Hobbyliste steht, nehmen die kleinen Bullys leicht zu. Um Übergewicht zu vermeiden, können Sie das Futter reduzieren oder den Gemüseanteil erhöhen und den Fleisch- und Getreideanteil reduzieren. Füttern Sie den Bully höchstens zweimal am Tag und achten Sie darauf, dass alle wichtigen Nährstoffe im Futter enthalten sind (Mineralstoffe, Proteine, Vitamine, Gemüse).
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Die Französische Bulldogge ist der geborene Familienhund. Sie haben ein freundliches Gemüt und lieben die Nähe und viel Körperkontakt zu Ihren Bezugspersonen. Die Kinder können sich mit einem Frenchie optimal austoben und auch die Freunde der Kinder müssen keine Angst haben. Der Französische Bully ist auch gegenüber fremden Menschen freundlich und offen gestimmt und ist für jede Aktivität innerhalb der Familie zu haben.
So süß die kleinen Frenchies auch sein mögen, so anfällig für Krankheiten sind sie auch. Die Französische Bulldogge ist leider eine überzüchtete Rasse, die deshalb eine Menge an Erbkrankheiten und Gesundheitsproblemen bekommen kann. Wir haben hier einige gesundheitliche Probleme für Sie zusammengefasst:
Französische Bulldoggen sind zwar ein wenig stur, jedoch äußerst gelehrig. Die kleinen Knautschgesichter sind aufgrund ihrer offenen, freundlichen und kuscheligen Art relativ leicht zu erziehen. Sie können jedoch zum Teil ein wenig stur sein. Es ist also einfacher, einen Frenchie-Welpen als eine erwachsene Französische Bulldogge zu erziehen.
Französische Bulldoggen leiden aufgrund von Überzüchtung an einigen Erbkrankheiten wie Atemnot oder Gelenkproblemen.
Zu den häufigsten Krankheiten einer Französischen Bulldogge gehören:
Ja, eine Französische Bulldogge ist für Anfänger geeignet. Wenn Sie vorher noch keinen Hund hatten und gerne einen süßen Frenchie haben möchten, spricht nichts dagegen. Einiges sollten Sie jedoch beachten. Besuchen Sie trotzdem zu Beginn eine Hundeschule und lesen Sie Erziehungsratgeber, die für die jeweilige Rasse erhältlich sind. Da der kleine Bully auch einen Dickschädel haben kann, sollten Sie viel Geduld und Zeit mitbringen.
Französische Bulldoggen haben ein sehr liebevolles, aufgewecktes Wesen. Frenchies zeigen in der Regel keine erhöhte Aggressivität und gehören nicht auf die Liste der Kampfhunde. Sie sind sowohl als Familienhunde als auch für Singles hervorragend geeignet. Sie lieben es zu Kuscheln und sind sehr gelehrig.
Die Kosten für eine Französische Bulldogge liegen je nach Zucht zwischen 900 und 1.800 Euro. Da die Französische Bulldogge eine sehr beliebte Hunderasse ist und einen regelrechten Hype erlebt, ist sie im Vergleich zu anderen Hunderassen etwas teurer. Je nach Züchter variieren die Preise für die reinrassige Hunderasse. Vergessen Sie nicht, dass es nicht allein beim Kaufpreis bleibt. Kosten für Tierarzt, Futter und Zubehör müssen für die nächsten Jahre nach dem Kauf des süßen Bullys immer wieder erbracht werden.
Generell sollten Sie sich den Kauf einer französischen Bulldogge überlegen. Aufgrund der Vielzahl an gesundheitlichen Problemen der qualgezüchteten Rasse können sehr hohe Tierarztkosten auf Sie zukommen.
Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Tiergesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Tiermediziner zu konsultieren.
Unsere Inhalte werden auf Basis aktueller, wissenschaftlicher Studien verfasst, von einem Team aus tiermedizinischen Fachpersonal und Redakteuren erstellt, dauerhaft geprüft und optimiert.
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