Schon vor dem Einzug vorsorgen: Versicherungsschutz für Ihren Hund
Ihre Vorteile mit dem DFV-Tierkrankenschutz
© kzenonEs ist ratsam, verschiedene Züchter, Tierheime und Tierschutzorganisationen vor dem Kauf eines Hundes zu kontaktieren, um entscheiden zu können, welcher Anbieter und welche Hunderasse am besten zu Ihnen passt. Nehmen Sie sich genug Zeit für eine umfangreiche Recherche, damit Ihre zukünftige Fellnase das beste Zuhause findet. Hier finden Sie die wichtigsten Infos zu den jeweiligen Anlaufstellen:
Wenn Sie sich für einen Rassehund entscheiden, wenden Sie sich idealerweise an einen seriösen, geprüften Züchter. In Österreich bietet der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) eine gute Orientierung, wenn es um verantwortungsvolle Zucht geht. Der Züchter informiert Sie über rassetypische Eigenschaften, Besonderheiten der Zuchtlinie sowie über Haltung und Pflege.
Manchmal kommen ein Rüde und eine Hündin ungeplant zu einem Schäferstündchen zusammen. In diesem Fall entscheiden sich die meisten Besitzer für einen Verkauf der Welpen. Auch aus persönlichen Gründen (z.B. Tod eines Besitzers, Wohnortwechsel) verkaufen Privatpersonen in ihrem Umkreis oder in Online-Shops ihren Vierbeiner. Wir empfehlen Ihnen, beim Kauf eines Hundes von einer Privatperson folgende Punkte zu beachten:
Es gibt zahlreiche Online-Plattformen, auf denen Hunde zum Verkauf angeboten werden. Sie können mit Hilfe eines Filters angeben, welche Rasse sie bevorzugen und das Alter, das Geschlecht und die Größe des Hundes einstellen. Auch können Sie einen Höchstpreis nennen und angeben, welche Papiere unbedingt vorhanden sein müssen. Anschließend werden Ihnen zahlreiche Anzeigen aufgelistet. Sie können nun mit den Anbietern in Kontakt treten und ein erstes Kennenlernen vereinbaren.
Auf Online-Plattformen tummeln sich auch unseriöse Händler, die illegal mit Hundewelpen handeln. Die Polizei warnt vor kriminellen Hundeverkäufern, die falsche Angaben zu den Elterntieren, zur Umgebung und zum Gesundheitszustand der Tiere machen. Die Welpen werden weitaus günstiger als in Deutschland und mit ansprechenden Bildern in Onlinebörsen angeboten. Die kleinen Hunde werden aus vorwiegend osteuropäischen Ländern nach Deutschland gebracht und an Unterhändler verteilt, die die Welpen dann zu den niedrigsten Preisen online stellen. Der Gesundheitszustand der Junghunde ist meist sehr schlecht. Sie leiden an chronischen Krankheiten, zeigen sich verhaltensauffällig und versterben früh.
Falls Sie Zweifel am Verkaufsangebot auf der Onlineplattform haben oder der Verkäufer der Tiere Ihnen verdächtig vorkommt, kontaktieren Sie bitte die Polizei, den Deutschen Tierschutzbund oder einen Tierschutzverein in Ihrer Nähe.
Auch in Österreich warten viele Hunde in Tierheimen und Tierschutzorganisationen auf ein neues Zuhause. Oft stammen sie aus schwierigen Verhältnissen, wurden abgegeben oder aufgefunden. Mit einer Adoption leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz und geben einem Hund eine zweite Chance. Da Sie damit eine langfristige Verantwortung übernehmen, sollten Sie einige Punkte beachten:
Ein Hund aus dem Tierheim bringt oft eine besondere Geschichte mit – mit Geduld, Zeit und Einfühlungsvermögen kann daraus eine enge und vertrauensvolle Bindung entstehen.
Tierschutzorganisationen leisten auch in Österreich wertvolle Arbeit und sind für viele Hunde in Not die einzige Chance auf ein besseres Leben. Zuständig für Kontrollen ist hier die jeweilige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtstierarzt), die Hinweisen auf schlechte Tierhaltung nachgeht. Gerettete Hunde werden anschließend versorgt und zur Vermittlung freigegeben.
Allerdings sind viele dieser Organisationen auf Spenden angewiesen – und genau das nutzen einige wenige schwarze Schafe aus. Bei unseriösen Anbietern steht nicht das Wohl der Tiere, sondern der finanzielle Gewinn im Vordergrund. Deshalb sollten Sie genau hinschauen, bevor Sie einen Hund über eine Tierschutzorganisation adoptieren oder spenden.
Achten Sie auf folgende Merkmale:
Gerade Menschen, die sich zum Ersten Mal einen Hund anschaffen, wissen oftmals nicht genau, welche Dokumente bei einem Tierkauf vorhanden sein müssen. Egal ob Sie den Hund bei einer Privatperson oder einem verifizierten Züchter kaufen, ist die Übergabe der richtigen Dokumente sehr wichtig. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass Sie folgende vollständig und richtig ausgefüllten Papiere ausgehändigt bekommen:
Viele Menschen stellen sich die Frage, ob Sie lieber eine Fellnase kaufen oder retten sollen. Jedoch gibt es bei der Entscheidung, kein allgemeingültiges Richtig oder Falsch. Es hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Gegebenheiten ab, welcher Hund am besten für Sie geeignet ist. Um Ihnen die Entscheidung etwas leichter zu machen, haben wir zwei Pro und Contra Listen für Sie zusammengestellt:
| Pro | Contra |
| Der Züchter besitzt keine verhaltensauffälligen oder traumatisierten Hunde, die in der Vergangenheit schlimmes erlebt haben. | Die Preise bei einem Züchter sind im Vergleich zur Schutzgebühr in Tierheimen sehr hoch. |
| Ein Rassehund besitzt die rassetypischen Merkmale, die Sie gerne haben wollen. | Der Hund kann die rassetypische Erkrankungen bekommen, eine mangelnde Robustheit vorweisen und aufgrund von Überzüchtung leichter krank werden oder früher sterben. |
| Der Züchter steht den Besitzern auch nach dem Kauf eines Hundes beratend zur Seite. | Ein Hund aus dem Tierheim bekommt bei jedem Kauf eines Tieres beim Züchter weiterhin kein neues Zuhause. |
| Pro | Contra |
| Sie leisten einen aktiven Beitrag zum Tierschutz. | Das Tier hat eine unbekannte Vergangenheit und Sie wissen vorher nicht, wie sich das im Alltag äußern kann (z.B. Angst oder Aggression). |
| Jeder gerettete Hund macht einen Platz für ein neues Tier im Tierheim frei. | Mögliche Vorerkrankungen des Tieres sind teilweise schwer nachzuvollziehen. |
| Gerettete erwachsene Hunde brauchen keine umfangreiche Erziehung mehr. Welpen von einem Züchter müssen alles neu erlernen. | Bei Mischlingen kann sich die Größe, das Erscheinungsbild und das Wesen noch ändern. Sie können es bei der Rettung eines Junghundes nur erahnen, wie er sich körperlich entwickelt. |
Weltweit gibt es viel zu viele Hunde, die gerettet werden müssen. Die Not der Tiere kann in Ihrer unmittelbaren Umgebung anfangen, macht aber an keiner Landesgrenze Halt. Außerhalb von Österreich retten Tierschützer hilflose Hunde oftmals auch aus einer Tötungsstation. Vor allem in Ländern wie Bulgarien, Spanien, Griechenland und Rumänien kämpfen die Vierbeiner schon im jungen Alter um ihr Leben und können stark traumatisiert sein, wenn sie nach Österreich kommen. Ähnlich wie in Österreich, müssen Sie auch für einen aus dem Ausland stammenden Hund eine Selbstauskunft ausfüllen und bekommen Besuch von einem Vertreter des Tierschutzvereins. Wenn Sie eine positive Rückmeldung erhalten haben, erfahren Sie wann und wo Sie Ihren Vierbeiner abholen können. Die Voraussetzung für eine Einreise nach Österreich hängt von dem jeweiligen Land ab. Hunde aus Ländern, die außerhalb der EU liegen, müssen höhere Anforderungen erfüllen.
Wenn Sie einen Hund aus einem Drittland (Nicht-EU-Staat) nach Österreich einführen möchten, gelten strengere Vorschriften als innerhalb der EU. Die Vorbereitung nimmt mehr Zeit in Anspruch und sollte sorgfältig geplant werden:
Der Kauf eines Hundes, ist nicht der einzige finanzielle Aufwand. Für die nächsten 10 - 15 Jahre kommen neben den Kosten für Futter und Zubehör, auch Kosten für Tierarztbesuche auf Sie zu. Gerade für Letztere müssen Sie oftmals sehr tief in die Tasche greifen. Tierarztbehandlungen können schnell sehr teuer werden und kommen meist völlig unerwartet. Unser DFV-TierkrankenSchutz bietet den optimalen Schutz vor hohen Kosten beim Tierarzt. So können Sie sich voll und ganz auf die Genesung Ihres Hundes konzentrieren und müssen sich keine Sorgen um die teuren Rechnungen machen. Wir bieten Ihnen verschiedene Tarife, die Ihrer Fellnase die bestmögliche tierärztliche Behandlung ermöglichen und Sie vor der finanziellen Belastung schützen.
© EvaIhre Vorteile mit dem DFV-Tierkrankenschutz
Sie können Ihren Hund entweder bei Züchtern oder Privatpersonen kaufen. Neben Züchtern, bieten viele Privatpersonen Hunde auf Onlineplattformen zum Verkauf an. Achten Sie hierbei allerdings darauf, ob die Anzeige und der Anbieter seriös sind. Sollten Sie auf falsche Kontaktdaten stoßen oder bei Besuch der Tiere feststellen, dass das Muttertier nicht da ist, sehen Sie vom Kauf ab. Auch können Sie sich in Tierheimen nach einem Hund umsehen und ihm nach einigen Besuchen und Gesprächen ein neues Zuhause schenken.
Der Preis eines Hundes ist immer abhängig von der Rasse und dem Anbieter. Wenn Sie einen Hund aus dem Tierheim retten, müssen Sie lediglich eine Schutzgebühr zahlen. Diese beträgt zwischen 200 und 400 Euro. Weitaus teurer ist der Preis für einen Welpen von einem zertifizierten Züchter. Hier können die Preise zwischen 700 und 3.000 Euro liegen.
Recherchieren Sie vor dem Kauf des Hundes, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Achten Sie vor dem Kauf darauf, ob es sich um einen seriösen Züchter, eine seriöse Privatperson oder einen seriösen Tierschutzverein handelt. Überprüfen Sie die Vollständigkeit aller Dokumente und stellen Sie ausreichend Fragen an den Anbieter. Einige Hunde passen vielleicht nicht zu Ihrem Lebensstil. Es empfiehlt sich, sich vorher ausgiebig beraten zu lassen.
Ein erwachsener Hund hat unter Umständen negative und traumatisierende Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht. Ein ausgewachsener Hund wurde schon durch frühere Besitzer oder vergangene Ereignisse geprägt. Er könnte sich unter Umständen schon bestimmte Eigenschaften in der Vergangenheit angeeignet haben, die Sie schwieriger wegbekommen. Dennoch sind auch erwachsene Hunde noch erziehbar. Andererseits kann ein erwachsener Hund auch einige Zeit alleine zu Hause bleiben, beherrscht die Grundkommandos und ist bereits stubenrein.
Der Welpe muss in Deutschland mindestens acht bis zwölf Wochen alt sein, bevor er gekauft werden darf. In Deutschland dürfen Welpen frühestens nach acht Wochen von Ihrem Wurf und der Mutter getrennt werden. Wenn Sie sich für einen Hund aus dem europäischen Ausland interessieren, muss er mindestens 15 Wochen alt sein. In Ländern außerhalb von Europa müssen Junghunde vor der Einreise nach Deutschland sogar mindestens sieben Monate alt sein.
Sie sollten Sich sicher sein, dass ein Hund zu Ihrem Lebensstil passt. Gerade wenn Sie einen Welpen kaufen wollen, sollten Sie vorher wissen, ob sie die Verantwortung für einen Hund für die nächsten 10-15 Jahre übernehmen können und wollen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Wohnraum groß genug ist, es beruflich zu vereinbaren ist und Sie die anfallenden Kosten (Futter-, Zubehör-, Tierarztkosten) für einen Hund tragen können. Auch sollten das Aktivitätslevel des Vierbeiners zu Ihnen und ihrem Leben passen.
Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Tiergesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Tiermediziner zu konsultieren.
Unsere Inhalte werden auf Basis aktueller, wissenschaftlicher Studien verfasst, von einem Team aus tiermedizinischen Fachpersonal und Redakteuren erstellt, dauerhaft geprüft und optimiert.
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