Hunde treue Begleiter© 8777334 - Pixabay

Treuer Begleiter: Warum Hunde gut für die Seele sind

In immer mehr sozialen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Kinder- oder Seniorheimen werden sogenannte Therapiehunde eingesetzt. Und das nicht ohne Grund. Gerade in der letzten Zeit hört man immer wieder von Geschichten, die ganz klar belegen: Unsere flauschigen Vierbeiner tun uns gut. Nicht nur bei körperlichen Beschwerden, sondern auch bei solchen psychischer Natur. Woran das liegt? Warum sich Hunde positiv auf die mentale Gesundheit des Menschen auswirken, verraten wir hier.


1. Süße Glücksboten

15 Minuten Spielzeit mit einem Hund reichen aus, um uns Zweibeiner glücklicher zu machen. Denn bereits ab diesem Zeitpunkt verändern sich die Botenstoffe im Gehirn, sodass vermehrt die Glückshormone Dopamin und Serotonin ausgeschüttet werden. Gleichzeitig wird das Stresshormon Cortisol reduziert. Das Ergebnis: deutlich mehr Entspannung und Zuversicht!

2. Sie trösten kleine Seelen

Hunde sind empathische Wesen, die oft einen besonderen Zugang zu Kindern haben. So haben Untersuchungen gezeigt, dass die Fellnasen sogar im Scheidungsfall der Eltern eine zentrale Rolle übernehmen: nämlich die des besten Freundes! Als solcher agiert er nicht nur als Vermittler zwischen den Parteien, sondern fungiert zudem als Seelentröster und sogar als stiller Zuhörer bzw. Gesprächspartner.

3. Kommunikative Körpersprachegenies

Mit Hunden kommuniziert es sich besser als mit so manchem Menschen, denn sie sind nicht nur in der Lage, sich nonverbal zu verständigen. Zudem können sie die menschliche Körpersprache lesen und unmittelbar auf unsere Emotionen reagieren. Dies steigert nicht nur das Wohlbefinden des Menschen, sondern fördert auch unsere eigene Empathiefähigkeit. Größer könnte die Wirkung von Hunden auf die Psyche des Menschen also kaum sein, oder?

4. Seite an Seite

Häufig werden Tiere als die besseren Menschen bezeichnet. Und gerade der Hund ist ja dafür bekannt, seinem Halter besonders treu zur Seite zu stehen. Die Zuneigung für seinen Menschen kennt eben keine Grenzen – und entscheidet sich nicht in Äußerlichkeiten, in politischer Gesinnung oder gar in der Hautfarbe! Gerade unsichere Menschen können von diesem feinen Charakterzug profitieren und sich insgesamt sicherer und angenommener fühlen.

5. Voll auf Schmusekurs

Der Hund ist das coolste Kuscheltier der Welt! Denn er liebt es nicht nur, selbst gestreichelt zu werden. Er verteilt auch gerne Kuscheleinheiten. Eine positive Eigenart der Hunde, die sich direkt auf die Psyche des Menschen auswirkt. So senkt der Körperkontakt nachweislich das Stresslevel und erhöht die Produktion des sogenannten Kuschelhormons Oxytocin. Positiver Nebeneffekt: Die Eigen- und Fremdwahrnehmung werden verbessert, was zu einem besseren Wohlgefühl führen kann.

6. In bester Gesellschaft

Gerade für Alleinlebende bieten Hunde einen weiteren Vorteil: Er zwingt seinen Halter geradezu, das Haus zu verlassen. So erhöhen sich auch die Chancen, Gleichgesinnte – etwa bei der Gassirunde im Park – zu treffen. Ein weiterer Pluspunkt: Tiere machen Menschen sympathischer und dementsprechend anziehender für andere Menschen. 100 % Sozialfaktor für den Hund also – für mehr Wohlbefinden und Selbstbewusstsein!

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